Fernstudium

Mit der Thematisierung des Fernstudiums widmen wir uns nach der ausführlichen Befassung mit Kultur und Kulturmanagement nun dem zweiten großen Thema dieser Website rund um das Thema Fernstudium Kulturmanagement zu: Der Lehr-Lern-Form des Fernstudiums.

dreamstime_xs_20916176Um gut zu bleiben, muss man täglich besser werden: Lebenslanges Lernen war noch nie so wichtig wie heute. Technischer Fortschritt und gesellschaftliche Entwicklungen führen zu rasanten Veränderungen fast aller Berufsbilder, sodass regelmäßige Fortbildung besonders in Aufstiegspositionen unverzichtbar ist. Der Erwerb neuer Kompetenzen neben der eigentlichen Berufstätigkeit ist jedoch nicht immer ganz einfach. Der Besuch von Abendkursen oder Wochenendseminaren ist mit einem hohen organisatorischen Aufwand verbunden, besonders für Berufstätige mit Kindern. Gefragt sind deshalb vor allem Fernlehrgänge mit maximaler örtlicher und zeitlicher Flexibilität. Vom autodidaktischen Studium unterscheidet sich Fernunterricht dadurch, dass qualifizierte Dozenten und Tutoren den Lernerfolg permanent überwachen. Der Stoffumfang ist klar definiert, ein Abschlusszeugnis dient als wertvoller Nachweis über die erworbene Qualifikation.

Neben der hohen persönlichen Motivation des Lernenden ist besonders die Qualität des gewählten Lehrgangs für den Erfolg entscheidend. Das seit 1977 geltende Fernunterrichtsschutzgesetz (FernUSG) stellt deshalb hohe Anforderungen an die Gestaltung von Fernlehrgängen und deren Überwachung. Es bestimmt, dass alle in Deutschland angebotenen Fernlehrgänge der staatlichen Zulassung bedürfen, wenn ihre vermittelten Inhalte nicht ausschließlich der Unterhaltung oder Freizeitgestaltung dienen.

§ 1 FernUSG definiert seinen Anwendungsbereich wie folgt:
(1) Fernunterricht im Sinne dieses Gesetzes ist die auf vertraglicher Grundlage erfolgende, entgeltliche Vermittlung von Kenntnissen und Fähigkeiten, bei der
1. der Lehrende und der Lernende ausschließlich oder überwiegend räumlich getrennt sind und
2. der Lehrende oder sein Beauftragter den Lernerfolg überwacht.
(2) Dieses Gesetz findet auch auf unentgeltlichen Fernunterricht Anwendung, soweit dies ausdrücklich vorgesehen ist.
(Quelle: http://dejure.org/gesetze/FernUSG/1.html)

Neben den hohen gesetzlichen Anforderungen an die Inhalte von Fernlehrgängen legt das FernUSG zudem die Rahmenbedingungen fest, die für Vertragsabschlüsse in diesem Bereich gelten. Die Vorgaben haben sich als sehr effektiv erwiesen: Der hohe Qualitätsstandard von Fernunterricht in Deutschland ist heute weltweit anerkannt.

Erfolgte die Durchführung von Fernunterricht früher fast ausschließlich durch die postalische Übersendung von Lehrmaterialien sowie über die briefliche Kommunikation zwischen Dozent und Student, sind moderne Systeme heute mediengestützt und beziehen die Möglichkeiten des Internets mit ein: Video-Tutoring, E-Learning-Plattformen und intelligente Apps mit direktem Zugriff auf umfangreiche Ressourcen und Downloads machen das Lernen so einfach wie nie.

 

Überblick Fernstudium:

Funktionsweise des Fernunterrichts

Historie der Lernmethode

Zahlen und Daten

Vorteile

Herausforderungen

Fazit

Fernlehrgang Kulturmanagement an der DAM

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