Herausforderungen

dreamstime_xs_17789222Selbstverständlich bietet Fernunterricht nicht nur Vorteile. Vor allem die Frage der regelmäßigen Selbstmotivation ist ein Knackpunkt, der manchen nicht zielfokussierten Fernstudierenden vorzeitig aufgeben lässt. Besonders in beruflichen Stressphasen oder nach urlaubsbedingten Unterbrechungen kann es schwierig sein, den Arbeitsrhythmus wieder aufzunehmen. Auch sehr anspruchsvolle Lerneinheiten, die nicht auf Anhieb verstanden werden, stellen eine potenzielle Gefahr dar. Zeichnet sich dann erst einmal ein Lernrückstand ab, ist die Versuchung des Aufgebens groß.

Wer jedoch die Selbstdisziplin aufbringt, sich immer wieder neu zu motivieren – und hierbei kann eine gute Fernakademie auch helfen –, wird am Ende mit Stolz sein Abschlusszeugnis in der Hand halten.

Konstruktiv betrachtet können die hohen Anforderungen eines Fernlehrgangs an die Selbstorganisation eben eine positiv wahrgenommene Herausforderung darstellen: Wer sich derart viel Durchhaltevermögen bisher nicht zugetraut hätte, kann sich nach bestandener Abschlussprüfung mehr als nur einmal auf die Schulter klopfen. Meistern lassen sich die Motivationsprobleme am besten durch gute Planung. Deshalb lohnt es sich, von Anfang an einen persönlichen Arbeitsplan aufzustellen. Gute Anbieter von Fernlehrgängen stehen ihren Studierenden gerne mit Rat und Tat zur Seite, wenn es gilt, realistische und zielführende Lerneinheiten in den Alltag einzutakten. Wer hierbei Schwierigkeiten hat, sollte deshalb frühzeitig seinen Studienberater oder einen Dozenten ansprechen, um den eigenen Studienerfolg nicht zu gefährden.

Die reduzierten Sozialkontakte beim Fernunterricht können sich ebenfalls als Hindernis erweisen. Wer lieber in Gruppenarbeit lernt, wird sich an die einsamen Studierstunden erst einmal gewöhnen müssen. Der kleine, informelle Plausch mit anderen Studierenden fehlt kommunikativ veranlagten Menschen oft mehr, als sie zugeben möchten. Auch dies muss kein Hindernis sein, sich für den Weg des Fernlernens zu entscheiden. Wer viel Wert auf diesen Austausch legt, sollte sich vor der Buchung eines Lehrgangs über die Struktur der internen Kommunikationswege informieren: Bietet die Fernschule ein Studentenforum im Internet? Oder sorgen Chatsysteme für Kontaktmöglichkeiten zu Gleichgesinnten und Dozenten? Im Idealfall ist ein qualifizierter Ansprechpartner stets nur einen Mausklick entfernt. Da die verschiedenen Anbieter durchaus unterschiedliche Ressourcen zur Verfügung stellen, lohnt sich ein Vergleich. Wer selbstverantwortliches Arbeiten in Eigenregie bereits gewöhnt ist, dürfte mit einem Fernlehrgang jedoch kaum Probleme haben.

Die Teilnahme an einem Fernkurs stellt hohe Anforderungen an das persönliche Zeitmanagement. Da ein Großteil des Lernens mit hoher Wahrscheinlichkeit in den eigenen vier Wänden stattfindet, sind Beschwerden von Familienmitgliedern nicht ausgeschlossen. Dabei ist gerade das Verständnis des eigenen Partners oder der Kinder für den Lernerfolg maßgeblich: Wer sich mit schlechtem Gewissen über Stunden an den häuslichen Schreibtisch zurückzieht und kaum noch am Familienleben teilnimmt, wird auf Gegenwind stoßen. Abhilfe schaffen klare Vereinbarungen im Vorfeld sowie definierte Zeiträume, die ausschließlich der Familie vorbehalten bleiben. Empfehlenswert ist es auch, alle Angehörigen mit ins Boot zu holen und ihnen die Vorteile eines erfolgreich bestandenen Fernkurses vor Augen zu führen: Der berufliche Aufstieg bedeutet meist auch ordentliche Zuwächse für das Familienbudget, wovon nicht nur der Studierende selbst profitiert.

Wer ein akademisches Fernstudium absolvieren möchte, dem stehen nicht alle Studienzweige offen, denn das Lernen auf Distanz ist für den Erwerb praktischer Fähigkeiten eher ungeeignet. Fernstudiengänge für Medizin beispielsweise sind schon aus diesen Erwägungen heraus leider nicht durchführbar. Wer sich dennoch für den Gesundheitsbereich interessiert, jedoch kein Präsenzstudium anstrebt, entscheidet sich deshalb vielleicht für einen Fernlehrgang in Gesundheitswirtschaft oder für eine Ausbildung zum Präventionsberater.

Eine weitere Betrachtung sind die mit einem Fernstudium verbundenen Kosten wert. Da es sich bei den entsprechenden Schulen in der Regel um Privatanbieter handelt, kann hierfür je nach Art und Umfang des gebuchten Kurses ein beträchtlicher Beitrag fällig werden, der meist monatlich zu entrichten ist. Berufstätige mit geregeltem Einkommen tragen diese Belastungen im Normalfall selbst, so sie keine entsprechende Vereinbarung mit ihrem Arbeitgeber treffen können. Ihn zumindest anzufragen lohnt sich jedoch: Nicht wenige Firmen sehen es gerne, wenn ihre Mitarbeiter sich aus eigener Initiative fortbilden und gewähren mit etwas Glück einen finanziellen Zuschuss. Die persönliche Fortbildung ist zudem unter gewissen Bedingungen steuerlich absetzbar. Für Arbeitslose, Geringverdiener, Soldaten oder Studenten gibt es ebenfalls Möglichkeiten, die Belastung ihrer Haushaltskasse zu reduzieren. Ob über das BAföG-System, Bildungsgutscheine, Stipendien oder Zuschüsse der ARGE: Welche Förderungsmöglichkeiten im Einzelfall bestehen, darüber geben die jeweiligen Fernschulen gerne Auskunft. Übrigens: Es lohnt sich auch, bei der Fernschule nach besonders günstigen Angeboten zu fragen. Je nach Auslastung des einzelnen Kurses und sonstigen Erwägungen des Anbieters können die Preise im Jahresverlauf schwanken, worüber sich Interessenten vor Abschluss eines Vertrages informieren sollten.

 

Überblick Fernstudium:

Funktionsweise des Fernunterrichts

Historie der Lernmethode

Zahlen und Daten

Vorteile

Fazit

Fernlehrgang Kulturmanagement an der DAM

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